Wintercamping

Da der Wetterbericht viel Sonne und milde Temperaturen vorausgesagt hatte, entschieden wir uns, den Fifthwheeler aus dem Winterschlaf zu wecken und spontan mit ihm in den Süden zu reisen.

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Unser Ziel, der Camping Miralago in Tenero ( TI ).

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Wettertechnisch konnte es nur besser werden.
Nach 3 1/2h Fahrt, wurden wir im Tessin von der Sonne empfangen.

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Ein bisschen Frühling mitten im Winter. Der Campingplatz war fast voll belegt. Wie es scheint ein echtes Bedürfnis. Nicht alle mögen Skifahren.

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Der Campingplatz hat grosse Stellplätze, welche mit Strom, Frisch- und Abwasser erschlossen sind. Alles ist auch im Winter nutzbar. Manchmal war das Stromnetz jedoch etwas an der Belastungsgrenze, was unser Kühlschrank akustisch zu verstehen gab und daher auf Gasbetrieb umstellte. Alles halb so wild. Wir sind ja autark.

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Wir waren ja schon so oft im Tessin, die Sonnenuntergänge im Winter sind einmalig. So was sieht man im Frühling oder Herbst nicht.

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Ebenfalls bemerkenswert ist, dass man von Locarno bis zur Mündung der Verzasca, alles am Ufer des Sees entlang spazieren kann. Das ist während Saison nicht möglich. Wir haben natürlich auch die andere Plätze inspiziert, soweit es erlaubt war.

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Natürlich durfte der Campofelice nicht fehlen.
Ein spezielles Gefühl, den sonst so belebten Platz ruhig und verlassen vorzufinden.

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…und reinlassen wollten sie uns auch noch nicht 😉

Alles in allem ein toller Jahreswechsel, bedingt durch die Waldbrandgefahr auch ein ganz ruhiger.

Tessin im Winter. Immer eine Reise wert.

sdr

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Grosses ?

Was soll’s werden?

  • TV mit automatischer Sat-Anlage
  • Kein TV
  • Internet
  • TV aus der Dose
  • Videoplayer
  • Terrestrische Antenne war Grundausstattung

Diese Frage stellten wir uns schon lange.
Diskussion hin – Diskussion her.
Welche Bedürfnisse haben wir?
Was möchten wir auf gar keinen Fall?
Wer kann uns beraten?

Die Ausgangslage ist, zu Hause haben wir kein TV.
Dafür nutzen wir umso intensiver das Internet mit all seinen Möglichkeiten: News, Wettervorhersage, Online Shopping, Reservationen etc.
Als wir in den Ferien in England einen Campingplatz buchen wollten, erstellten wir einen Hotspot zum Handy damit die Suche einfacher wurde. Klar kam unser Download-Guthaben dadurch stark an seine Grenzen. Wen wundert’s?
Daher war klar, dass wir nicht unbedingt TV brauchten, aber bestimmt Internet.

Auf der Messe in Stuttgart fanden wir nur:

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Zudem scheint uns diese Technologie nicht mehr zeitgemäss. Auch finden sich auf den meisten Plätzen die wir anfahren Säulen mit TV- Anschluss. Und wenn wir unsere mit Sat ausgerüsteten Nachbarn beobachteten stand immer ein Baum im Weg und es musste ein anderer Platz gesucht oder um geparkt werden.
Daher suchten wir nach einer Möglichkeit mit mobilem Internet auch im Ausland.

Wir benötigten also als erstes eine Datensim für ganz Europa. Da gibt es einige Anbieter. Es lohnt sich die verschiedenen Angebote genau zu studieren, da Laufzeit, Auflademöglichkeit und Reichweite doch sehr unterschiedlich sein können. Wir entschieden uns für eine Sim welche in ganz Europa genutzt werden kann und 360 Tage Gültigkeit hat. Zudem lässt sie sich aufladen, wodurch sich die Laufzeit wieder um ein Jahr verlängert.

Nun zur eigentliche Hardware. So sah unsere Lieferung aus 😉

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Der Kleincomputer fehlt noch.

Da wir einen Informatiker in der Familie haben ist die Auswahl der Komponenten und der Zusammenbau des Kleincomputers kein Problem.

 

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Nun konnte der Einbau starten. Passendes Werkzeug und genaue Planung machen die Arbeit vor Ort einfacher. Den Einbau im Fahrzeug haben wir zu zweit in 3h erledigt.

 

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Nun konnten wir testen, ob wir auch alles richtig verbaut hatten.
Die Musik und allfällige Filme werden von einer externen Festplatte eingespielt.
Der Computer verfügt über eine aktuelle Windows 10 Version. Zudem haben wir für unsere terrestrische Antenne einen Hauppauge-Stick mit WinTV v8.5 installiert.

Und wie man sieht
– der Computer läuft
– die Musik läuft
– die terrestrische Antenne liefert 5 Lokale Sender
– Internet funktioniert ( W-Lan mit zusätzlicher Datensimkarte )

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So haben wir uns das gewünscht.
Auf den Praxistest, vor allem im Ausland, sind wir sehr gespannt.
Also ab in den nächsten Urlaub 😉

 

 

 

 

 

Svinkløv

… endlich kommt nun auch mein Bericht über Svinkløv. Für uns eine der schönsten Gegenden in Jütland.

Wildromantisch und ruhig. Weit weg von der Hektik des Alltags. Vor mehr als 20 Jahren haben wir diese Ecke durch Zufall entdeckt und sind nun endlich wieder gekommen. Letzten Sommer 2016.

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In wenigen Minuten wandert man vom Camping, der leicht erhöht liegt, zum Strand.
Die Aussicht auf die Weite der Nordsee ist himmlisch und die Ruhe unglaublich.

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Von hier aus ist das alte Badehotel leicht zu erreichen.
Was wir nicht ahnen konnten, dass wir es kein weiteres Mal besuchen können.

Es ist einen Monat später einem Brand zum Opfer gefallen.

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Wie ich jedoch aus Berichten entnehmen konnte, soll es bald möglichst wieder aufgebaut werden.

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Die unfassbare Weite am westlichsten Punkt in Jütland ist unbeschreiblich und jederzeit wieder eine Reise wert. Die Anfahrt ist lang…. jedoch lohnt sich jeder Kilometer!

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Hier haben wir eine ganz neue Seite Dänemarks entdeckt. Ein Ort voll Ruhe, Natur und unendlicher Weite.

Now it’s done

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Da steht er nun, unser Ferienhaus-Traum.

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Die Spannung ist riesig. Ist alles so wie wir es gewünscht haben, so wie wir es uns ausgemalt und erträumt haben?

Die Unsicherheit mit der Sprache, ob wir uns auch überall genügend deutlich erklärt haben, hat bis zum Schluss bestanden…

Das war jedoch unbegründet, alles wie gewünscht:
* grosse Bett mit Füllung damit ein Doppelbett entsteht
* Dunstabzug in der Küche
* Schweizer Steckdosen
* Rotes Leder mit schwarzen Nähten
…. alles und noch vieles mehr, alles da!

Wir sind begeistert!

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Die erste Nacht im Fifthwheel auf dem hauseigenen Campingplatz im brandneuen Auflieger!
Apropos Brand… da es vor kurzem im Sanitärgebäude gebrannt hatte, waren wir gezwungen, unseren Fifthwheel auf Herz und Nieren zu prüfen.
Duschen, kochen, heizen, WC-Benutzung, alles getestet und geprüft, alles passt.

Am nächsten Morgen dann ein erstes Mal an- und ab kuppeln. Mit viel Geduld seitens Georg ( Fragen über Fragen ), wurde uns das ganze Prozedere erklärt und wir hatten viel Zeit zum Üben.

Dann eine kleine Überraschung von unserer Seite, der Bremsanschluss unseres RAM wurde nach amerikanischen Vorbild gemacht, was in England nicht anerkannt ist. Das heisst, Auto abgeben und hoffen, dass es der Autoelektriker der Fifthwheel Company auf die Reihe kriegt.

Am Abend dann Entwarnung. Alles funktioniert!

Nun steht der Heimreise nichts mehr im Weg.

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Da stehen wir nun, im Ausfuhrbereich des Hafens in Dover, neben vielen Truck’s aus fernen Länder und warten auf die Ausfuhrpapiere welche wir für die Verzollung in der Schweiz benötigen.

Immer wieder erstaunt, aber es klappt alles wie am Schnürchen. Und so können wir nun England mit guten Gefühl und unserem Ferienhäuschen, Richtung Schweiz verlassen.

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… ja, leider falsch eingespuhrt 😦 .
45 Minuten warten bei 35° in Basel zwischen riesigen Brummis.
Und dann die ganze Geschichte nochmals… 😉
Die Einfuhr am Zoll in Basel ist dank guter Vorbereitung reibungslos verlaufen.

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Unglaublich erleichtert!
Wir haben’s geschafft, zurück in der Schweiz!

Die letzte Hürde haben wir dann eine Woche später mit der erfolgreichen Prüfung beim Strassenverkehrsamt hinter uns gebracht. Nun ist unser Fifthwheel ein echter Schweizer und darf mit uns die Welt erkunden.

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Ein bisschen wehmütig müssen wir nun unser Englisches Nummernschild zurücksenden, mit süssen Grüssen aus der Schweiz.
Super zufrieden mit dem neuen Fahrzeug und der Umsetzung unseres Traums durch die Fithwheel Company.
Der Weg war lang, aber das Risiko hat sich gelohnt.
Manchmal muss man „verrücktes“ wagen um ans Ziel seiner Träume zu gelangen.

Many thanks!

… fertig!!!

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Die letzten Impressionen vor dem grossen Tag !

 

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Da lässt sich gar nicht mehr viel sagen, wir freuen uns einfach und sind gespannt, ob unsere Vorstellung auch mit der Realität übereinstimmt.

 

 

… nächster Bericht dann von unserer ersten Reise in die Schweiz…

Kleines Update

Es hat sich einiges getan in der Produktion unseres Fifthwheels seit dem letzten Beitrag. Schön, dass wir die Fortschritte auf diese Weise verfolgen können.
Unsere Vorfreude ist riesig.

Nun einige Eindrücke vom weiteren Verlauf der Produktion.
Darf ich vorstellen, unser Schlafzimmer 😉

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Hier können wir uns vom anstrengenden Reisealltag erholen.

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Auch für unsere tägliche Pflege ist bereits gesorgt. Darauf freue ich mich besonders. Im Wohnwagen haben wir die Douche nämlich nie benutzt.
Was noch fehlt ist hier der Handtuchtrockner, den werden sie hoffentlich nicht vergessen!!!

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Mein ganzer Stolz. Unsere Küche, nach unseren Wünschen gestaltet. Genial.

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… und der Slideout passt.

*
Das war vor einer Woche.
*

… und nun die neusten Bilder.

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Die Essecke ist fertig. Rotes Leder mit schwarzen Nähten.
Die wartet förmlich auf uns!

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Die Küche!

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Und hier noch ein bisschen mehr von unserem Schlafzimmer.
Bald haben wir es geschafft und können unser Baby in England abholen.
Von mir aus dürfte das morgen sein!

Bye bye 🙂

… news…news…news…

Wie im letzten Blogbeitrag erwähnt, haben wir uns ein neues Ferienhäuschen bestellt. Aus diesem Grund sind wir nach Rhuallt (Wales) geflogen. Die Monate schleichen seit diesem Zeitpunkt nur so dahin. Unglaublich wie schwierig sich Warten auch im erwachsenen Alter noch anfühlt.
Im April kam dann langsam Bewegung in das Projekt. Wir durften (mussten) einen Sack
Britisch Pounds nach England schicken, das bedeutet zugleich den Startschuss für die Produktion.
Zudem konnten wir noch einige Unklarheiten bezüglich Innenausstattung klären, so dass nun wirklich alle Steckdosen (Swiss socket) und Schränkchen da sind wo sie uns nützlich erscheinen.

Ja und so sieht nun unser  Baby zur Zeit aus…

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Ist Zustand…

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So soll er einmal aussehen wenn er fertig ist.

Da muss noch einiges dran gewerkelt werden, bevor wir wieder nach England reisen und ihn abholen können.

Einiges ist schon erkennbar.

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…zum Beispiel das Schlafzimmer 🙂

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… oder die Küche. Mit etwas Fantasie sieht man das zukünftige Foodcenter inkl. Kocheinheit.

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Dachfenster, Klimaanlage und der Anschluss für’s Solarpaneel kann man auch schon erkennen.

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… die grosse Öffnung wird dann noch mit dem Slide-out befüllt 🙂 .

Man sieht, es ist schon einiges gelaufen, es braucht aber auch noch einige kleine Details wie Räder, Sitzgruppe etc…

Nun heisst es sich weiter in Geduld üben und warten.
Nicht gerade unsere Stärke 😉

Hoffentlich bis bald!

Rhuallt ( Wales )

Kurzaufenthalt in Rhuallt (Wales)

Das erste Mal seit langem wieder ein Flugzeug bestiegen und nach Manchester geflogen.
Auf zu neuen Ufern …

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Im Gepäck viel Vorfreude, Wünsche und einige Unsicherheit.
Wir haben entschieden unseren Wohnwagen zu verkaufen und ein Fifthwheel für unseren Dodge Ram zu kaufen.
Vieles haben wir angeschaut, über Vor- und Nachteile nachgedacht und zwischendurch ganz andere Gedanken verfolgt.
Was wir auf keinen Fall wollten, sind die grossen amerikanischen Fifthwheels, welche in unseren Augen immer etwas verstaubt daher kommen. Sie sind meist in braun und dunklen Farben gehalten und überhaupt nicht frisch und nach unserem Geschmack.

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… aber nun alles der Reihe nach ;-).
In Manchester konnten wir unseren tollen Leihwagen in Empfang nehmen.
Echt schnuckelig dieser BMW, wenn man sich sonst andere Autos gewohnt ist.
Trotzdem, wir haben ihn sehr genossen und auch 2 Ausflüge mit ihm gemacht.
Einzig das Navi war ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber laut BMW-Fahrern total normal.

Unser Ziel die Fifthwheel Company in Rhuallt.

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Diese Firma stellt Wohnsattelauflieger (so heissen diese auf Deutsch) nach europäischem Standard her. Solche die auch uns gefallen. Das Schöne und manchmal auch Schwierige war, dass wir alles, naja fast alles, selber bestimmen und aussuchen konnten.
Da sind andere Vorbereitungen gefordert, wie wenn du Massenware kaufen möchtest.

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So haben wir dann als erstes unser Zimmer im White House bezogen.
Obwohl zu so später Stunde angereist, konnten wir noch gemütlich das Nachtessen geniessen. Am nächsten Morgen hatten wir dann unser Date mit Adrian. Er zeigte uns zuerst die ganze Produktion und dann ging es ans Aussuchen und Besprechen…
Sehr viel Kopfarbeit, da in England komischerweise niemand Deutsch spricht ;-).
Trotzdem hatten wir nach ca. 5h unser Traumgefährt zusammen gestellt.
*
Nun gings auf Entdeckungsreise mit dem schnuckeligen BMW
und Adrian…?
…machte sich ans Rechnen.

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…Linksverkehr versteht sich…
Rhyl war unser erstes Ziel.

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Danach hatten wir noch Zeit für einen Besuch in Conwy

Diese alte Stadt hat uns sehr beeindruckt und wir  waren bestimmt nicht zum
letzten Mal dort.

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Anschliessend mussten wir unsere Tour beenden und uns den Zahlen und Fakten von Adrian stellen…
*
Für uns hat’s gepasst, wir konnten mit vielen schönen Eindrücken und der grossen Vorfreude auf unseren Fifthwheel England wieder verlassen.

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Jetzt heisst es warten, warten… und hoffen, dass die Zeit bis April / Mai ganz schnell vergeht!

 

Ticino, seit langem wieder einmal besucht

20161018_085145Diese Jahr entschieden wir uns für Herbstferien direkt um die Ecke. Keine lange Anfahrt sondern schlappe 2.5h Anfahrt mit unserem Gespann.

Obwohl die Wettervorhersage nicht sensationell war, haben wir uns für Tenero entschieden.

Und wir wurden belohnt!

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Nach 2 Tagen Regen, herrliches Herbstwetter.

Zudem wurde mein lang gehegter Wunsch erfüllt! Ich wollte nach bestimmt 35 Jahren wieder einmal auf den Sighignola (I) fahren.

Das Wetter hat mitgespielt und der Ausflug war fantastisch.

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… erst der „kriminelle “ Aufstieg…

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…und dann die fantastische Aussicht über den Lago di Lugano und Umgebung!!!

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Dieser Berg hat mich als Kind schon fasziniert, da eine nicht fertiggestellte Seilbahn hinauf führt. Leider wurde in der Zwischenzeit einiges abgetragen, unter anderem die grossen Schwungräder und die halbfertige Bergstation.

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Die rostigen Masten kann man jedoch immer noch erkennen.

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Auch die Rückreise über Porlezza am Lago di Lugano war nicht weniger spannend und eng.
Vielleicht eignet sich ein Fiat 500 besser für diese Strassen als unser Dodge ;-).

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Ein herrlicher Ausflug in eine tolle Umgebung.

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…und die letzte Reise für unseren Wohnwagen mit unserer Familie…